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Gesunder Körper, starkes Immunsystem: Vorbeugung von Erkältungen

Gesunder Körper, starkes Immunsystem: Vorbeugung von Erkältungen

Ob Türgriffe oder Händeschütteln: Der Kontakt mit Erkältungsviren lässt sich im Alltag nicht vermeiden. Aber: Je stärker das Immunsystem, desto schwerer haben es die Erkältungsviren, sich in unserem Körper einzunisten. Die beste Vorbeugung gegen Erkältungen ist daher die Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte. Während wechselhaftes Wetter und Stress die Entstehung von Erkältungen begünstigen, unterstützen eine sorgfältige Körperhygiene, angemessene Kleidung und ein ausgewogener Lebenswandel das Immunsystem.

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Das Immunsystem stärken: Tipps für den Alltag

Sätze wie „Zieh Dich warm an!“ und „Wasch Deine Hände!“ sind nicht nur typische Erziehungsfloskeln, sondern tatsächlich sinnvolle Alltagstipps gegen Erkältungen. Im Sommer wie im Winter belasten ständige Temperaturschwankungen unser Immunsystem: Ist es draußen nass-kalt, läuft zum Beispiel drinnen die Heizung auf Hochtouren. Um sich der Umgebungstemperatur anzupassen, muss sich der Körper dann abwechselnd aufheizen oder abkühlen. Dabei wird Energie verbraucht, die sonst in die Abwehr von Krankheiten fließen würde. Wird die Temperatur weitestgehend über die Kleidung reguliert, kann sich der Körper ganz auf den Schutz gegen Viren konzentrieren. „Warm anziehen“ bedeutet: Genau so warm, dass man nicht ins Schwitzen kommt. Für den Alltag ist der „Zwiebel-Look“ am praktischsten: Ein Outfit besteht aus mehreren Schichten an Kleidungsstücken, die je nach Bedarf an- und ausgezogen werden können.

Während angemessene Kleidung das Immunsystem entlastet, kann Händewaschen die Verbreitung von Erkältungen eindämmen. Die häufigste Übertragungsweise von Erkältungsviren ist die so genannte Schmierinfektion: Durch Husten, Niesen oder Schnäuzen geraten die Krankheitserreger auf die Hände und werden zum Beispiel über Türgriffe oder Händeschütteln von einem Menschen auf den nächsten übertragen. Regelmäßiges Händewaschen kann die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung stark minimieren. Um ihre Umgebung nicht anzustecken, sollten bereits Erkältete gleichfalls auf saubere Hände achten und Körperkontakt vermeiden. Was oftmals vergessen wird: Auch in Taschentüchern sammeln sich die Krankheitserreger – und werden immer wieder auf Gesicht und Händen verteilt. Benutzte Taschentücher sollten deswegen möglichst direkt entsorgt werden.

Sowohl zur Behandlung als auch zur Vorbeugung schwören viele Menschen auf Nasenspülungen. Dafür wird eine Kochsalzlösung mit einem Nasenloch eingezogen und über das andere Nasenloch ausgespült – zusammen mit möglichen Krankheitserregern. Täglich angewendet helfen Nasenspülungen, die Schleimhäute feucht zu halten und das Erkältungsrisiko zu minimieren. 

So können sich Krankheitserreger gar nicht erst in den Schleimhäuten festsetzen! 

Erholungspause für den Körper: Schlaf, sanfte Bewegung und Entspannung

Nicht nur Kleidung und Körperhygiene beeinflussen das Immunsystem: Auch wie wir unseren Alltag gestalten, hat immer auch Auswirkungen auf unseren Körper. Ideal für eine starke Abwehr ist die Kombination von viel Bewegung an der frischen Luft, ausreichendem Schlaf und wenig Stress.

Eine einseitige, ungesunde Ernährung sowie der Konsum von Alkohol und Zigaretten belasten hingegen den Körper und schwächen das Immunsystem.

Durch regelmäßige Bewegung werden im Körper vermehrt so genannte natürliche Killerzellen gebildet. Diese Helfer des Immunsystems sind dafür verantwortlich, Krankheitserreger im Körper zu bekämpfen und unschädlich zu machen. Ausdauersportarten wie Joggen und Schwimmen stärken also nicht nur das Herz-Kreislauf-System, sondern auch die körpereigenen Abwehrkräfte. Entscheidend ist hierbei das richtige Maß: Wer den Körper mit zu intensivem Training überlastet, kann möglicherweise auch das Immunsystem schwächen. Je nach Trainingszustand kann moderate Bewegung sinnvoller sein: Schon regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft schützen vor Erkältungen.

Nachts verarbeitet der Körper alles, was im Laufe des Tages passiert ist. Während das Immunsystem tagsüber in permanentem Einsatz ist, wird die nächtliche Ruhephase für die Regeneration genutzt. Dabei werden u.a. entzündungshemmende Wachstumshormone (Somatotropin) freigesetzt und neue Abwehrkörper gebildet. Ideal für die Erholung von Körper und Geist sind sieben bis zehn Stunden Schlaf pro Tag.

Besonders in hektischen Phasen im Büro und zuhause kommen Bewegung und Schlaf schnell zu kurz. Stress und Angstgefühle können das Erkältungsrisiko zusätzlich erhöhen. Verantwortlich dafür ist das körpereigene Hormon Cortisol, das bei Stress vermehrt freigesetzt wird und die Immunabwehr schwächt. Wird der Stress zum Beispiel mit aktiven Entspannungsmethoden wie Qigong abgebaut, normalisiert sich auch der Hormonhaushalt wieder. 

Saunaeimer in Sauna

Training für das Immunsystem: Wechselduschen, Sauna und Co.

Besonders die feuchten und kalten Jahreszeiten Herbst und Winter sind für Erkältungswellen bekannt. Durch die Kälte ziehen sich die Gefäße zusammen, die Schleimhäute werden schlechter durchblutet und die Abwehrkörper langsamer transportiert. Treten dann Krankheitserreger über Mund oder Nase in den Körper ein, hat die Erkältung ein leichtes Spiel.

Wechselduschen und Saunagänge trainieren das Immunsystem für wechselhaftes Wetter: Durch den Wechsel von warm und kalt lernt der Körper, die Schleimhäute nach Bedarf mehr oder wenig stark zu durchbluten. So kann der Körper im Sommer leichter abkühlen und im Winter wertvolle Wärmekapazitäten sparen. Dank dieser verbesserten Thermoregulation bleiben mehr Reserven, um angreifende Erkältungsviren abzuwehren. 

Um das Immunsystem langfristig zu stärken, ist ein Saunagang pro Woche mit je drei Durchgängen ideal. Aber Achtung: Während einer Erkältung sind Saunagänge und anstrengende Bewegung tabu.

Ernährung: Von Hühnersuppe bis Sanddorn

Hühnersuppe, heiße Zitrone mit Honig oder frisches Obst: Bekannte Hausmittel gegen Schnupfen gibt es viele. Mit einer bewussten Ernährung kann man Erkältungen aber nicht nur natürlich behandeln, sondern auch aktiv vorbeugen. Beste Vorraussetzungen schafft eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse. Besonders die Spurenelemente Zink, Eisen, Selen und Kupfer sowie die Vitamine C, E, A und B6 beeinflussen die Aktivität des Immunsystems auf vielfältige Weise positiv. Zink hemmt zum Beispiel die Vermehrung von Erkältungsviren, Vitamin E fördert das Heranwachsen von Abwehrzellen. Wer auf eine ausgewogene, vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung achtet, muss sich also über Schnupfen & Co. deutlich weniger Sorgen machen.

Neben einer grundsätzlich ausgewogenen Ernährung sind auch einzelne Lebensmittel für ihre Wirkung auf das Immunsystem bekannt. Ingwer, Knoblauch oder Sanddorn lassen sich zum Beispiel leicht in den Speiseplan einbauen und helfen ganz natürlich, Erkältungen vorzubeugen. 

  • Ingwer ist ein fester Bestandteil der asiatischen Küche und Heilkunde: Die ätherischen Öle und Scharfstoffe der asiatischen Knolle steigern die Durchblutung der Schleimhäute und stärken so die Abwehrkräfte.
  • Knoblauch und Zwiebeln enthalten antivirale und entzündungshemmende Sulfite. Die beiden Knollen eignen sich daher hervorragend zur Vorbeugung von Erkältungen – vor allem in rohem Zustand.
  • Sanddornbeeren enthalten zehnmal mehr Vitamin C als Zitronen – ein echter Kick für das Immunsystem! Die orangenen Früchte schmecken nicht nur als Mus, Saft oder im morgendlichen Müsli herrlich frisch.

Tiger Balm Rot N. Anwendungsgebiet: Zur Förderung der Hautdurchblutung. Tiger Balm Weiss. Anwendungsgebiete: Zur äußeren Anwendung zur Verbesserung des Befindens bei Erkältungsbeschwerden wie unkomplizierter Schnupfen und Bronchialbeschwerden. Zur Förderung der Hautdurchblutung bei Muskel- und Gelenkbeschwerden wie Verstauchungen, Prellungen, Zerrungen. Warnhinweise für rot N und weiss: Enthält rac. Campher, Levomenthol, Cajeput- und Pfefferminzöl. Nicht auf Augen und Schleimhäute aufbringen. Nicht in die Nase einbringen. Nicht bei Säuglingen und Kleinkindern anwenden. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.