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Weibliche Person steckt ihre Arme in dem Sonnenaufgang entgegen | Tiger Balm

Bewährtes Hausmittel gegen Verspannungen: Wärme!

Genau wie viele klassische Behandlungsmethoden zielen auch Hausmittel darauf ab, verspannte Muskeln aufzuwärmen. Durch Wärme werden die Gefäße geweitet, die Durchblutung gefördert und die Muskeln wieder mit ausreichend Mineralstoffen und Sauerstoff versorgt. Gleichzeitig blockiert der Wärmereiz die Schmerzrezeptoren im Nervensystem. Die Wirkung der Wärmeanwendungen ist so unmittelbar zu spüren: Die Verspannungen werden gelockert, der Schmerz lässt spürbar nach. Von Entspannungsbädern über Wärmflaschen bis zu Schlammpackungen: Wärme lässt sich in vielen verschiedenen Varianten anwenden. Welche davon für den eigenen Körper am angenehmsten und effektivsten ist, muss jeder für sich selbst herausfinden.

Weibliche Person genießt ein Entspannungsbad | Tiger Balm

Ein warmes Bad gegen Verspannungen – und Anspannungen

Ein warmes Bad mit ätherischen Badezusätzen ist ideal, um Verspannung in Schultern und Nacken zu lösen: Die Wärme lockert die verspannten Muskeln, ätherische Öle wie Pfefferminzöl sorgen für eine zusätzliche Entspannung. 

Dafür braucht man nicht mehr als eine Badewanne, Badezusatz und – natürlich – Zeit. Um auch die Nackenmuskulatur zu entspannen, am besten mit einem zusammengerollten Handtuch als Nackenkissen bis zum Kinn in das warme Wasser eintauchen. Ein warmes Bad hilft übrigens nicht nur gegen Verspannungen, sondern auch gegen innere Anspannung. Die perfekten Begleiter: Ein gutes Buch, die Lieblingsmusik oder auch mal eine halbe Stunde absolute Ruhe.

Saunagänge oder ein Besuch im Dampfbad können den gleichen Effekt haben: Die „Auszeit“ entspannt den Geist, die Wärme lockert die Muskeln. Ganz wichtig: Beim Abkühlen nach dem Saunagang sollten die verspannten Stellen besser ausgelassen werden.

Wärme von außen: Wärmflasche, Fango & Co.

Wer nicht gerne badet oder keine Zeit für ein Vollbad hat, kann auch unter der Dusche den warmen Wasserstrahl auf die schmerzende Stelle richten. Gerade morgens nach dem Aufwachen werden verspannte Muskeln so schnell aufgewärmt und gelockert. Tagsüber können Nacken und Schulter mit Wärmepackungen warmgehalten werden. Kirsch- oder Weizenkernkissen speichern Wärme lange, sind dabei aber beweglicher und leichter als die klassische Wärmflasche. Als Hörnchen eignen sich diese Kissen perfekt, um an einem langen Bürotag Nacken und Schulter warm zu halten. Tipp: Unter einem lockeren Schal fällt das Nackenkissen überhaupt nicht auf.

Für unterwegs gibt es auch so genannte Wärmepflaster: Selbstklebende Auflagen, die mit durchblutungsfördernden Wirkstoffen – wie zum Beispiel Capsaicin – die Wärmerezeptoren der Haut anregen. Schlammpackungen, zum Beispiel mit Fango oder Moorschlamm, wird nicht nur eine wärmende, sondern durch die Mineralstoffe des Schlamms auch eine heilende Wirkung zugesprochen. In der Regel sind Schlammpackungen flacher als Wärmflaschen und können zum Schlafen auch angenehm unter den Schultern platziert werden.

Heilpflanzen: Die Kraft der Natur

Die Homöopathie setzt für eine Vielzahl von Beschwerden des Bewegungsapparates auf die Wirkung der Heilpflanzen Arnika und Weinraute – so auch bei Verspannungen und Muskelkater im Schulter- und Nackenbereich. Die Wirkstoffe werden in der homöopathischen Therapie in Form von Tropfen, Tabletten oder Globuli – kleinen Kügelchen – eingenommen.

Als traditionelle Heilmittel gegen Verspannungen haben sich über die Jahre aber auch andere Heilpflanzen und Anwendungsformen etabliert. Gegen Spannungskopfschmerzen hilft Pfefferminze, verspannte Muskeln werden durch Teufelskralle, Kampfer, Wacholder oder Fichte gelockert. Besonders alltagsfreundlich ist die Verwendung von ätherischen Ölen als Einreibung oder als Zusatz für ein entspannendes Bad.

Weibliche Person beim Yoga | Tiger Balm

Durchatmen: Bewusste Entspannung für Körper und Geist

Wenn die Verspannungen in Schultern und Nacken durch psychischen Stress verursacht werden, sollte auch das Abbauen von innerer Anspannung in den Mittelpunkt der Behandlung gestellt werden. Dazu gehört zum Beispiel, sich eine bewusste Auszeit zu nehmen – ganz egal ob es sich dabei um ein entspannendes Bad, einen Spaziergang, eine halbe Stunde Meditation oder einen Kaffee mit Freunden handelt. Erlaubt ist, was gut tut!

Das berühmte „Durchatmen“ im Alltag ist auch ganz wörtlich zu verstehen: Mit bewusstem Atmen kann Stress nachhaltig abgebaut werden. Dazu ganz tief in den Bauch einatmen, den Atem kurz anhalten und dann wieder ausatmen. Entspannungstechniken wie Yoga, autogenes Training oder Qigong setzen auch auf bewusste Atmung und können helfen, Geist und Körper gleichermaßen zu entspannen. Es gibt sogar Übungen, die sich einfach in den Alltag einbauen und auch im Büro oder unterwegs durchführen lassen.

Tiger Balm Rot N. Anwendungsgebiet: Zur Förderung der Hautdurchblutung. Tiger Balm Weiss. Anwendungsgebiete: Zur äußeren Anwendung zur Verbesserung des Befindens bei Erkältungsbeschwerden wie unkomplizierter Schnupfen und Bronchialbeschwerden. Zur Förderung der Hautdurchblutung bei Muskel- und Gelenkbeschwerden wie Verstauchungen, Prellungen, Zerrungen. Warnhinweise für rot N und weiss: Enthält rac. Campher, Levomenthol, Cajeput- und Pfefferminzöl. Nicht auf Augen und Schleimhäute aufbringen. Nicht in die Nase einbringen. Nicht bei Säuglingen und Kleinkindern anwenden. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.