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Cajeput: Widerstandsfähige Heilpflanze mit Tradition

Die Inselgruppe der Molukken wurde mit dem Aufkommen des Seehandels zwischen Europa und Asien weltweit als „Gewürzinseln“ berühmt. Auf den fast 1.000 indonesischen Inseln zwischen Sulawesi und Neuguinea gehörte der Anbau und Handel mit Gewürzen schon jeher zum Alltag der Inselbewohner – ebenso wie das Wissen um die natürlichen Heilkräfte vieler Pflanzen. Dazu gehört auch die Cajeputpflanze, die die holländischen Seefahrer Anfang des 17. Jahrhunderts nach Europa brachten. Zunächst fand das „weiße Holz“ – so der indonesische Name – hier wenig Beachtung. Mit dem Aufblühen der Aromatherapie Ende des letzten Jahrhunderts kam Cajeputöl immer öfter zum Einsatz und ist heute aus der Behandlung von Erkältungs- und Muskelbeschwerden nicht mehr wegzudenken. 

Das „weiße Holz“ aus Fernost

Auf Indonesisch „Kayu-putih“, auf Latein „Melaleuca Cajuputii“, auf Deutsch „Cajeput“: Die Cajeputpflanze gehört zur Familie der Myrtengewächse und ist neben den Gewürzinseln auch in Indonesien, Australien, auf den Philippinen und auf Java beheimatet. Der Strauch kann eine Höhe von bis zu 15 Metern erreichen und ist ein wahrer Überlebenskünstler: Cajeput gilt allgemein als einer der widerstandsfähigsten und ausdauerndsten Bäume der Welt! Als natürliches Heilmittel wird nicht das „Holz“ genutzt, sondern die Blätter und feinen Zweigspitzen. Durch Wasserdampfdestillation kann aus diesen Pflanzenteilen reines ätherisches Öl gewonnen werden. Auf vielen malaiischen Inseln destillieren die Bewohner das Cajeputöl auch heute noch mit traditionellen Geräten.

Nahe Verwandte: Cajeput und Eukalyptus

Sie riechen fast gleich, wachsen in benachbarten Regionen und gehören derselben Familie an: Cajeputöl und Eukalyptusöl sind sich recht ähnlich. In beiden Pflanzen ist der natürliche Wirkstoff Cineol enthalten, der besonders bei Erkältungen nachhaltig die Atemwege befreit. Inhaliert hilft Cajeput, auch fest sitzenden Schleim in den Bronchien und Nebenhöhlen zu lösen und abzuhusten – endlich wieder Durchatmen! Als Salbe fördert der Wirkstoff Cineol die Durchblutung und lindert so Beschwerden in Muskeln und Sehnen. Das ätherische Öl der Cajeputpflanze wirkt zudem stark antiseptisch, ist dabei aber deutlich milder als Eukalyptus- oder Pfefferminzöl. In der traditionellen chinesischen Medizin wird Cajeput daher schon seit Jahrhunderten als Allheilmittel eingesetzt.

Tiger Balm Rot N. Anwendungsgebiet: Zur Förderung der Hautdurchblutung. Tiger Balm Weiss. Anwendungsgebiete: Zur äußeren Anwendung zur Verbesserung des Befindens bei Erkältungsbeschwerden wie unkomplizierter Schnupfen und Bronchialbeschwerden. Zur Förderung der Hautdurchblutung bei Muskel- und Gelenkbeschwerden wie Verstauchungen, Prellungen, Zerrungen. Warnhinweise für rot N und weiss: Enthält rac. Campher, Levomenthol, Cajeput- und Pfefferminzöl. Nicht auf Augen und Schleimhäute aufbringen. Nicht in die Nase einbringen. Nicht bei Säuglingen und Kleinkindern anwenden. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.